Kollaboratives Arbeiten und Lernen

Jedes gute Team arbeitet - zumindest unbewusst - kollaborativ. Bei der Umsetzung von Projekten stimmen sich die Teammitglieder ab und unterstützen sich gegenseitig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Aktuell kommen dabei digitale Tools zum Einsatz, die das kollaborative Arbeiten noch effektiver, strukturierter und zugleich flexibler gestalten lassen.  Hier finden Sie Handlungsanleitungen zu geeigneten digitalen Werkzeugen und ein Interview zum Lernen in der digitalen Welt.

Aktuelles

Warum muss Lernen agil werden?

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Warum muss Lernen agil werden?
Agilität ist das Merkmal, das in den Arbeits- und Lernprozessen der Industrie 4.0 immer mehr gefordert wird. Dabei ist Agilität mehr als nur eine Ansammlung von Methoden. Im Kern geht es vielmehr um eine Haltung bzw. ein Mindset, welches durch agile Praktiken unterstützt und gefördert wird. Diese Einstellung basiert auf einem Gerüst an interiorisierten, agilen Werten, welche den Kompetenzaufbau sowohl einfordern als auch unterstützen. Werner Sauter, Professor für Bankwirtschaft, Bildungsconsultant, wissenschaftlicher Leiter der Blended Solutions GmbH, und Autor der Broschüre "Die Zukunft des Lernens", spricht sich für agile Lernsysteme für das Arbeiten und Lernen 4.0 aus.
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Was ist das Neue an der neuen Arbeitswelt?

- Blog

Was ist das Neue an der neuen Arbeitswelt?
Auf den Petersberger Trainertagen 2018 stellte sich die Branche den Fragen nach der Zukunft der Arbeit:  Zwei Tage, um die altbekannten Glaubenssätze zum Thema Arbeit zu hinterfragen, kündigte Nicole Bußmann, Chefredakteurin aus dem managerSeminare Verlag, an. Mit dem Titel „New Work. New Culture. New Life“, so erklärte sie, wollten die Veranstalter an das Konzept anknüpfen, das der Philosoph Frithjof Bergmann seit den Siebzigerjahren entwickelt hat. New Work stehe dabei für neues Arbeiten in neuen Zusammenhängen und mit neuen Zielsetzungen, so dass letztlich eine Neuausrichtung des gesamten Lebens damit einhergehe, was der Titel der Veranstaltung ebenfalls aufgreift.
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Erfahrungsberichte

"Die wichtigste Form des Lernens in einer digitalisierten Welt"

Jöran Muuß-Merholz und Martin Lindner im Interview

Martin Lindner beschreibt in seinem Buch „Die Bildung und das Netz“ weitreichende Veränderungen des Lernens. Im Interview mit wb-web erklärt der Autor, wie sich in der Digitalisierung neue Formen des Lernens durch „über die Schulter schauen“ und „aus den Augenwinkeln“ herausbilden. Konkret geht es um eine Methode, die als "Working out Loud" vor allem in Selbstlerngruppen praktiziert werden kann. Ein Interview von Jöran Muuß-Merholz für wb-web.

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Wie vernetzt man Teilnehmende?

Tisch mit Beschriftung und Stiften und Karten

Ein klassischer Hörsaal und doppelt so viel Teilnehmende wie eingeplant - angesichts dieser Rahmenbedingungen entwickelte Joachim Niemeier kurzerhand  ein "Vernetzungstool", um  Diskussion und Austausch  in Gang zu bringen.  Er beschreibt hier, wie die Veranstaltung zu einem  gelungenen Event wurde. 

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Handlungsanleitungen

Lokale Lerngruppen zu MOOCs

Tisch mit drei Personen von oben

MOOCs, also offene Onlinekurse, wurden in den frühen 10er Jahren des Jahrtausends als Revolution für das Lernen gefeiert. Zwar haben sich die hohen Erwartungen nicht erfüllt, aber MOOCs haben zumindest in einer Nische eine gewisse Normalität erlangt. Das Problem: Davon profitieren besonders die ohnehin schon fortgeschrittenen Lernenden, während schwächere Lernende sich mit dem eigenständigen und häufig isolierten Lernen schwer tun. Hier setzt das Konzept der Learning Circles - oder lokaler Lerngruppen - an. Es verbindet das individuelle Lernen in Onlinekursen mit Lerngruppen, die sich vor Ort treffen.

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Digitale Zusammenarbeit  mit Slack

Gezeichnete offene Bürolandschaft mit Menschen

„Wer hat nochmal die letzte E-Mail zum aktuellen Stand des Projekts geschickt?“ Solche und ähnliche Fragen haben sich alle, die mit mehr als zwei Personen per E-Mail zusammenarbeiten, schon einmal gestellt. Sind dann auch noch Dokumente ausgetauscht worden, verlieren die Beteiligten schnell den Überblick. Kurz gesagt: Projektarbeit ist mit den Möglichkeiten der klassischen elektronischen Kommunikation kaum möglich. Anwendungen wie „Slack“ versprechen hier Abhilfe.

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Meistertask – gemeinsame Projektarbeit 

Kreis mit zwei Menschen und Beschriftung Benutzer einladen

To-do-Listen führen, Aufgaben im Überblick behalten und Projekte gut planen – vor allem in der gemeinsamen Projektarbeit fallen viele Dinge an. Mittlerweile gibt es zahlreiche digitale Anwendungen, die die eigene Arbeit und die Zusammenarbeit mit anderen unterstützen. Meistertask ist eine dieser Anwendungen, die sich durch ihre ansprechende, aufgeräumte Art auszeichnet und durchaus eine Alternative zum verbreiteten Trello  darstellen kann. 

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Tricider –  Ideen sammeln  

Schriftzug Tricider und zwei Comic-Sprechblasen mit Linien und Checkboxen

Von vielen Menschen, die an unterschiedlichen Orten sind, ein Meinungsbild einzuholen oder gemeinsam Ideen zu sammeln, ist manchmal mühselig. Mit dem Tool Tricider gibt es ein Hilfsmittel, das leicht zu bedienen ist, gut funktioniert und schnell zu Ergebnissen führt.

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Wikis für gemeinsames Arbeiten 

Bus mit Aufschrift Wiki-Wiki

Es muss ja nicht gleich die Wikipedia sein: Wikis sind wertvolle Instrumente, wenn es darum geht, Inhalte zu strukturieren, sie zu dokumentieren und weiterzuentwickeln. Das haben viele Organisationen und Unternehmen längst erkannt und setzen Wikis im Wissensmanagement ein. Was Wikis in der Bildungsarbeit leisten können, wird in dieser Handlungsanleitung erläutert.

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Kollaboratives Projektmanagement in der Cloud 

dreispaltige Tabelle mit Überschriften To do, Doing, Done, und Aufgabenzetteln

Wenn mehrere Personen an einem Projekt zusammenarbeiten, dann handelt es sich um kollaboratives Projektmanagement (lat. co- = „mit-”, laborare = „arbeiten”). In seiner erweiterten Form kommen die Personen aus unterschiedlichen Institutionen oder Unternehmen und arbeiten ortsunabhängig zusammen. Ziel ist, das zu realisierende Projekt gemeinsam zu bewerkstelligen. Welche Kriterien dabei zu berücksichtigen sind und worauf es bei der Zusammenarbeit ankommt, damit beschäftigt sich diese Handlungsanleitung. Eine Übersicht diverser Cloud-Lösungen hilft, das richtige Tool zu finden.

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Linklisten

Lernen mit sozialen Medien im Betrieb  

Gruppe von Menschen um einen Bürotisch mit Laptop, darüber verschiedenfarbige Sprechblasen

Bei sozialen Medien denken wir zuerst an öffentlich zugängliche Dienste wie Facebook, Twitter, YouTube oder die Wikipedia. Schnelle, unkomplizierte Kommunikation und die Möglichkeit, in einer Gruppe zu einem bestimmten Thema zu arbeiten, ist aber auch für Unternehmen interessant: In Betrieben werden soziale Medien zunehmend in der Aus- und Weiterbildung oder im Wissensmanagement eingesetzt. Im Folgenden sind Links zusammengestellt, die Einblick in die Praxis des betrieblichen Lernens mit Social Media geben und bisherige Erfahrungen auswerten.

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Tools für kollaboratives Projektmangement  

Blatt mit Titel Checklist und Ankreuzkästchen und Linien; Stift

Das beste Tool nutzt wenig, wenn es nicht optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Projektes und des Teams zugeschnitten ist. Deshalb lässt sich auch keine allgemeine Empfehlung abgeben, welches Tool besser oder weniger gut für kollaborative Projektarbeit, zum Beispiel für Seminarvorbereitung, geeignet ist. Doch noch wichtiger als die Qualität des Tools ist die Haltung der Teammitglieder und ihre Akzeptanz für gemeinsames, selbstverantwortliches Arbeiten auf Augenhöhe. In dieser Linkliste stellen wir acht Tools vor.

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Buchvorstellung

Von der Wissens- zur Kompetenzgesellschaft

Titel des Buches Stoppt die Kompetenzkatastrophe

John Erpenbeck und Werner Sauter fassen in ihrem Buch „Stoppt die Kompetenzkatastrophe!“ die Bedeutung des Kompetenzbegriffs zusammen und werfen einen kritischen Blick auf das Bildungsmanagement von Kompetenzen in einzelnen pädagogischen Tätigkeitsfeldern sowie in der deutschsprachigen Bildungspolitik. Kompetenzorientierte Pädagogik gilt auch in der Weiterbildung als vieldiskutiertes Konzept. John Erpenbeck ist Physiker und Weiterbildner. Werner Sauter ist Pädagoge mit dem Schwerpunkt berufliches Lernen an verschiedenen Hochschulen. Beide Autoren sind Vorreiter in der Kompetenzforschung und arbeiten an Entwicklungs- und Diagnostikverfahren zur Thematik.

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Dossierfolge

Suchen, Finden und Wiederfinden – Persönliches Wissensmanagement im Netz 

Periskop vor Meer

Das World Wide Web bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten: Arbeitsmaterial, Fotos, Videos, Texte,  Diskussionsmöglichkeiten – alles scheint gratis und in Sekundenschnelle verfügbar. Gleichzeitig müssen diverse Rechtsfragen beachtet werden. Wir informieren Sie über Lizenzfragen, Datenschutz, das Recht am eigenen Bild, Netiquette und Haftung im Internet.

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Wissensbaustein

Kollaboratives Schreiben

Die Arbeit mit Texten ist von großer Bedeutung in der Bildungsarbeit. Digitalisierung und Vernetzung eröffnen neue Möglichkeiten, die Ihren Veranstaltungen zugutekommen. Ein Beispiel hierfür sind Werkzeuge, die zeit- und ortsunabhängig das Erstellen und gemeinsame Bearbeiten von Inhalten erlauben. Welche Möglichkeiten es gibt und auf was man achten sollte, lesen Sie in diesem Wissensbaustein.

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Internetrecherche und Wissensmanagment

Screenshot mit Lupe auf google-Schriftzug

Wie gestaltet man eine zielgerichtete Informationssuche im Internet richtig? Dieser Wissensbaustein zeigt, welche Suchoptionen der Userin/dem User zur Verfügung stehen und wie die Informationsflut in einem Wissensmanagementsystem auf organisatorischer und persönlicher Ebene sinnbringend genutzt werden kann.

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Das Bild zeigt ein Monopoly-Spiel

E-Learning – kurz für electronic learning - meint elektronisch unterstütztes Lernen. Elektronische oder digitale Medien kommen für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz, so definiert der bekannte Medienwissenschaftler Michael Kerres E-Learning. Eine Definition, die viel Spielraum für die reale Umsetzung in der Praxis der Erwachsenenbildung und Weiterbildung lässt.

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Digitalisierung in der Erwachsenenbildung

Foto Kaffee, Tablet, Handy und Stift

Mit Smartphone, Tablet und Laptop bringen Teilnehmende heute ganz selbstverständlich ihre eigenen digitalen Geräte mit in Kurse und Trainings, Workshops und Vorträge – unabhängig vom Thema. Für Erwachsenenbildung und Weiterbildung bieten sich damit neue Chancen für das Lernen, das abwechslungsreicher, individueller und kreativer gestaltet werden kann. Auch die Lehrenden können von digitalen Medien profitieren, wenn sie um die neuen Möglichkeiten wissen und professionelle Vernetzungsangebote kennen.

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