Neue Forschungsergebnisse zum Lehren und Lernen, aktuelle politische Diskussionen zu Bildungsthemen oder interessante Neuheiten für die praktische Arbeit rund um Ihre Veranstaltung: Hier finden Sie Wissenswertes aus allen Bereichen der Weiterbildungslandschaft. Wir halten Sie in drei Rubriken auf dem Laufenden: News – Blog – Forschung quergelesen.
Die
über 900 Volkshochschulen in Deutschland verzeichneten 2014 rund neun Millionen
Buchungen. In rund 695.000 Veranstaltungen fanden insgesamt 15,6 Millionen
Unterrichtsstunden statt. Das Unterrrichtsvolumen wuchs damit um 1,7 Prozent.
Diese Zahlen legte das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in der
aktuellen Volkhochschul-Statistik Anfang Dezember vor.
Unter dem Titel „Coaching Theorie & Praxis“ erscheint seit diesem
Herbst eine neue Zeitschrift im Springer Verlag. Sie will sich mit dem Thema
Coaching wissenschaftlich qualifiziert auseinandersetzen, aber auch zur
praxisgerechten Professionalisierung und Qualitätssicherung im Coaching
beitragen.
Schülerinnen
und Schüler lernen in Schulen, Azubis im Betrieb, Erwachsenenbildung kann
überall stattfinden. Das zeigt diese wb-web-Bildergalerie. Der Ort, an dem
gelernt wird, hat eine große Bedeutung für das Lehren und Lernen, was ein Blick
auf die vielen unterschiedlichen Gebäude und Räume, die wir zum Thema gefunden
haben, zeigt. Die Beziehung zwischen Lernen/Lehren und Lernort kann bei jedem
neuen Bild neu gedacht werden.
„Seit kurzem
scheint mir, dass nicht nur die Informationsverarbeitung sondern vor allem die
Konzeptualisierung Glücksgefühle hervorruft!“ Der Flow, den der Autor als Lehrender
beim Zusammenstellen von Informationen für seine Teilnehmenden empfindet,
könnte seiner Meinung nach ein Setting für die Bildungsarbeit sein. In seinem
Blogbeitrag beschreibt Jean-Pol Martin wie
"Lernen durch Lehren" Flow erzeugen kann.
Im Interview erklärt die
Netzwerkexpertin Petra Polk, warum sie den Austausch über Online-Communities so
wertvoll findet. Der Mehrwert – so sagt sie – liegt darin, dass man sich dort
weiterbilden kann, man als Expertin oder Experte wahrgenommen wird und Netzwerken
vielfältige Möglichkeiten zu neuen Kontakten und Kooperationen bietet. Sie
beschreibt praxisnah, wie man dabei vorgeht und was der Vorteil einer Community
wie wb-web ist.
Menschen, denen
Kenntnisse oder Fähigkeiten in grundlegenden Bereichen des alltäglichen Lebens
fehlen, also zum Beispiel beim Schreiben, Lesen und Rechnen, werden in der
Pädagogik als „geringqualifiziert“ bezeichnet. Eine Bezeichnung, die neutral
betrachtet darauf verweist, dass diese Menschen wenige Qualifikationen
nachweisen können. Unterstellt wird dabei allerdings auch oftmals ein Mangel an
kognitiven Kompetenzen bzw. an der Fähigkeit, solche überhaupt zu entwickeln. Die
Zielgruppe der „Geringqualifizierten“ gilt bei Lehrkräften als „schwierig“, da
sehr heterogen und mit den üblichen didaktischen und methodischen Mitteln
scheinbar nicht erreichbar.
Wirkt Qualitätsmanagement in der Weiterbildung? Wie dies Weiterbildungseinrichtungen selbst einschätzen, hat Stefanie Hartz, Professorin an der TU Braunschweig, am Beispiel des "Modells der Lernerorientierten Qualitätstestierung" (LQW) untersucht. Dabei kam sie zu überraschenden Ergebnissen.
Wie entwickelt sich die Architektur für Erwachsenenbildung? Richard Stang, Professor für Medienwissenschaft an der Hochschule für Medien in Stuttgart mit dem Forschungsschwerpunkt "Lernwelten", berät seit vielen Jahren Bibliotheken und Einrichtungen für Erwachsenen- und Weiterbildung, wenn es um Raumplanung geht. Über das Verhältnis zwischen Architektur und Erwachsenenbildung sprach mit ihm Thomas Vollmer.
Welche
Grundbildungskompetenzen im Umgang mit Geld erforderlich sind, um
Menschen zu
befähigen, kompetent mit Geld und ihren Finanzen umgehen zu können, dies
ist die zentrale Frage, der sich das Projekt „Schuldnerberatung
als Ausgangspunkt für Grundbildung – Curriculare Vernetzung und
Übergänge“ (CurVe) des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE)
widmet. Entstanden
ist das Kompetenzmodell Finanzielle Grundbildung. Bei der
Abschlusskonferenz Mitte September in Bonn wurde der im Projekt
begonnene Dialog mit Vertreterinnen und Veranstaltern aus
Schuldnerberatung, Sozialer
Arbeit, Erwachsenen-/Weiterbildung sowie Politik und Wissenschaft
erfolgreich
fortgeführt.
Einzelkämpfer oder Teamplayer? Bevor Sie die Frage für sich
selber beantworten, sollten Sie die Ergebnisse eines sozialpsychologischen
Forschungsprojekts kennen, das Motivationsgewinne durch Gruppen- und Teamarbeit
untersucht.