Handlungsanleitung

Präsentieren mit Interviews

Die Interview-Präsentationsmethode (IPM) ist eine Alternative zur klassischen Gruppenarbeit. Ein Thema wird von den Teilnehmenden aufgrund von vorgegebenen Fragen bearbeitet. Die Erfahrung von mehreren unterschiedlichen Teilnehmenden fließt in die Ergebnisse ein, das neue Wissen ist damit anschlussfähig. Durch den mehrmaligen Partnerwechsel ist es eine sehr aktivierende Methode, die vielfältige Ergebnisse erzeugt.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass alle Teilnehmenden an jeder Fragestellung mitgewirkt haben. So bleibt die Präsentationsphase spannend, die Teilnehmenden finden zu jeder Frage ihre Meinung und ihr Wissen wieder. Eine Diskussion ist leichter, da alle schon aktiv an jeder Frage gearbeitet haben.

Anleitung:

Die Lehrende stellt schriftlich Fragen zusammen, mit denen sich die Teilnehmenden interviewen sollen. Die Fragen sollten unterschiedlich sein. Alternative: Es können auch zwei Personen die gleichen Fragen bearbeiten.

Die Teilnehmenden führen nun Interviews mit den Fragen durch. Sie notieren die Ergebnisse und wechseln immer wieder die Interviewpartner. So sprechen alle Teilnehmenden über jede Frage.

Anschließend wird das gesammelte recherchierte Wissen in strukturierten Zweiergruppen auf Flipcharts zusammengeführt. Hier können diejenigen zusammenarbeiten, die die gleichen Themen oder ähnliche Themen haben. Die Aufteilung hängt von den Fragen und dem Arbeitsauftrag in der Interview-Phase ab.

Die Zweiergruppen präsentieren die Ergebnisse. Anschließend erfolgt eine Evaluierung und Reflexion der dargestellten Wissensbasis, zum Beispiel als Diskussion.



Das könnte Sie auch interessieren

Passende Wissensbausteine

Passendes Material

Kommentar erstellen

Schreiben als: