Systematisch-rezeptiver Zugang in der Kulturellen Bildung
 

Das Bild zeigt eine Museumsführung.

Abbildung: Visita nocturna guiada a wikipedistas (Bild: ProtoplasmaKid / Wikipedia; CC BY-SA 4.0)

Mit allen Sinnen etwas wahrnehmen, aufnehmen, prüfen, analysieren, interpretieren und in die eigene Lebenswelt integrieren  –  das ist der Fokus des systemisch-rezeptiven Zugangs. Wie kann die Aufmerksamkeit auf die Sinnwahrnehmung gelenkt werden?  Informationen  und Hintergrundwissen z.B. zu  dem Gegenstand vermittelt werden? Wie kann der Lehrende in der Kulturellen Bildung hier steuernd eingreifen?

Die Portale sind mit Wissensformen, Aneignungswegen und Lernorten verbunden. Systematisch-rezeptiv ausgerichtete Angebote befassen sich inhaltlich mit Kultur-, Kunst- und Literaturgeschichte, die in Sparten wie z.B. Literatur oder Bildende Kunst unterschieden werden.

Die Tabelle listet die Sparten des systematisch-rezeptiven Portals auf.

Tabelle 1: Kategorien des systematisch-rezeptiven Portals nach Robak, S., Fleige, M. et al (2015). 

Alle Portale können nur von den Teilnehmenden selbst durchschritten werden. Das gewählte Portal beschreibt die Art der Aneignung kultureller Bildung (Specht/Semrau 2017). Die Teilnehmenden wählen die Art und Weise, wie sie ein Angebot wahrnehmen. So können verschiedene Besucherinnen und Besucher bei ein und demselben Angebot – soweit dieses das zulässt – weitere Portale zur Aneignung nutzen wie z.B. Mischportale systematisch-rezeptiv und verstehend-kommunikativ.

Bei dem systematisch-rezeptiven Portal nimmt der oder die Teilnehmende nur „passiv“ an der kulturellen Bildung teil. Kennzeichnend sind hierbei die systematische Präsentation bzw. Vermittlung von Wissensbeständen. Bekannte Angebotsformen sind zum Beispiel Vorträge, Lesungen, Musik oder Seminare. Die Aufgabe des oder der Kulturvermittler*in ist es, zwischen den Teilnehmenden und den Exponaten bzw. Inhalten eine Brücke zu bilden, wie zum Beispiel bei Führungen innerhalb oder außerhalb von Museen oder Musik- sowie Theateraufführungen.

Treten Teilnehmende in den Austausch mit den Kulturvermittler*innen, werden erweiternde Facetten des Portals deutlich:

Die Tabelle gibt eine Übersicht über die Facetten des Portals.

Tabelle 2: Die erweiternde Facetten des systematisch-rezeptiven Portals (Specht/Semrau 2017)

Museum

Das Bild zeigt die Einstiegsseite des virtuellen Auftritts des Deutschen Museums.

Bild: Deutsches Museum  Digital 

Eine Welt in Bewegung - Aktionsplan  Leibniz-Forschungsmuseen

Das auf zwei Jahre konzipierte Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Aktionsplans Leibniz-Forschungsmuseen hat zum Ziel, den Austausch und Dialog über große globale Herausforderungen unserer Zeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern und breite Gesellschaftsschichten "barrierefrei" anzusprechen. So soll der Zugang zu Wissen und Wissensressourcen die Basis für die Herausbildung einer kritischen Urteilskraft gefördert werden, denn Letztere ist fundamental für eine Gesellschaft.

Im Rahmen des Aktionsplans Leibniz-Forschungsmuseen erfolgt dies unter der Überschrift  „Eine Welt in Bewegung“  zu den Themen Mobilität – Migration – Bewegung.

Hierzu entwickeln Leibniz-Forschungsmuseen in acht Häusern und an neuen Orten mit Partnern innerhalb und außerhalb der Leibniz-Gemeinschaft innovative und nachhaltige Vermittlungs-, Dialog- und Beteiligungsformate. Diese  werden sowohl analog als auch digital angeboten. Die heterogene Zielgruppe umfasst Menschen aller Altersklassen, verschiedener Herkunft und  unterschiedlicher Bildungshintergründe. 

 Mehr zu den Aktivitäten

Gefördert wird der Aktionsplan auf Beschluss des Bundestages vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Bundesländern, in denen die Forschungsmuseen ihren Sitz haben.

Die Wegseite des Aktionsplans II finden Sie hier.

Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft

Museumskoffer

Mit einem Koffer verbindet man Reisen, mit Reisen wiederum Geschichten. Mit dem Museumskoffer geht das Museum mit einer Auswahl seiner Exponate auf eine Reise zu den Teilnehmenden einer/Ihrer Veranstaltung. Als Kulturvermittler*in überbringen Sie Inhalte, erklären Details und verknüpfen einzelne Elemente zu einer Geschichte.

Drei Kofferkonzepte werden dabei unterschieden:

  • im Museum
  •       außerhalb des Museums
  •  im und außerhalb des Museums

Museumskoffer sind didaktische Medien. Ziel ist es, das Museum zu komprimieren – vom Sammeln und Bewahren, über das Archivieren und Dokumentieren, bis zu dem Vermitteln und Bilden.

Primär werden die handlungsorientierte Konzepte bei der Zusammenstellung der Inhalte auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt. Eine weitere Möglichkeit eröffnet der „Digitale Museumskoffer“.

Museumskoffer beinhalten reale Objekte, Arbeitsanweisungen, Literatur und multimediale Komponenten. Bei der Zusammenstellung der Objekte sind folgende Fragestellungen zu berücksichtigen:

  •       Welche Zielgruppe adressiert das Angebot?
  • Wird der Museumskoffer analog und/oder digital - ganz oder teilweise – angeboten?
  • Welche Objekte und Materialien spiegeln den Themenschwerpunkt und das Museum wieder?
  • Welche Aussage bzw. welches „Bild“ soll vermittelt werden?
  • Wie „authentisch“ soll ein Objekt wirken? (Fälschungen, kleinere Nachbildungen)
  • Welche Materialien und Objekte sind als Replikate geeignet?
  • In welchem Zusammenhang sollen die Objekte vermittelt werden?
  • Welche Lernmedien eignen sich zu den Objekten, zum Beispiel Literatur, Videos, Audios, Bastelanleitungen, Spiele, etc.)

Die Präsentation läuft in jedem Portal anders ab. Im systematisch-rezeptiven Portal liegt der Fokus auf einer Vorstellung der Objekte und Inhaltsvermittlung zum Beispiel als Vortrag. Erweiternde Portal-Facetten können beispielsweise dialogisch-eigenaktiv oder sensorisch-haptisch sein. Der Museumskoffer und seine Inhalte bieten die Grundlage für das Storytelling, die Dramaturgie, die Performance und die Kulturvermittlung durch die Lehrperson.

Bei einer Präsenzveranstaltung ermöglicht der direkte Kontakt mit den ausgepackten und herumgereichten Objekten sensorisch-haptische Erfahrungen. Der dialogische Part zwischen Lehrperson und Teilnehmenden bietet das Forum zum Erfahrungsaustausch. Bei einem digitalen Museumskoffer könnte dieser Austausch bei einer synchronen Veranstaltung online geführt werden. Vorab zugestellte Objekte den haptischen Aspekt aufgreifen. Andererseits bietet ein digitaler Museumskoffer viele Möglichkeiten ergänzende Materialien wie Videos, Audios, Infografiken etc. digital zur Verfügung zu stellen.

Wichtig ist, dass im Rahmen einer synchronen Veranstaltung für die individuelle Auseinandersetzung mit den Materialien ausreichend Zeit eingeplant wird. Die Beschäftigung mit dem Objekt fundiert den kommunikativen Austausch zwischen den Beteiligten.

Der Museumskoffer ist die Basis für die weitere Beschäftigung mit dem Thema wie Imaginationen, weitere Erzählungen oder ästhetische Projekte. Beigefügte Materialien können diese Prozesse anregen. Sie sind auf die Zielgruppe abzustimmen.

Für die Nachbereitung soll ausreichend Zeit eingeplant werden, um offene Fragen zu beantworten oder um Themen, Objekte und Materialien in Erinnerung zu rufen. Eindrücke, Bezeichnungen sowie thematische Bezüge stehen hierbei ebenso im Fokus wie die museale Wertigkeit und die Frage nach dem persönlichen (Erkenntnis-)Gewinn.

Der digitale Museumskoffer

Einen Querschnitt archäologischer Funde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit auf Fundorten in Oberfranken bietet der erprobte analoge Museumskoffer des Lehrstuhl AMANZ an der Universität Bamberg. Eine repräsentative Auswahl von Objekten und thematisch passende Informationen bilden die Basis für den Prototyp des digitalen Museumskoffers. Die App ermöglicht die „spielerische“ Beschäftigung mit den Ausstellungsobjekten. Der digitale Koffer kann geöffnet und Objekte entnommen, gedreht und vergrößert werden. Zusätzlich sind Informationen zu den einzelnen Fundstücken abrufbar. Virtuelle Komplettierungen fragmentierter Objekte sind digital möglich.

Mögliche Einsatzbereiche digitaler Museumskoffer sind die Vorbereitung eines Präsenzkurses mit einem realen Koffer oder – zum Beispiel unter Pandemiebedingungen oder bei Reisebarrieren – die Durchführung eines (a-)synchronen Kursangebots. Begleitmaterial kann ergänzenden und erklärende Inhalte vermitteln.

Geschichte des Museumskoffers

Die Tradition des Museumskoffers reicht historisch weit zurück. In der Zeit der Merowinger und Karolinger führten die Könige ihre Besitztümer und Schätze in Koffern und Kisten auf dem Weg zu ihren Herrschaftssitzen mit.

Die ersten Wanderausstellungen entwickelten sich in Europa in der frühen Neuzeit. Kuriositäten, exotische Objekte wurden präsentiert, dienten wissenschaftlichen Studien und Austausch. Aus dieser Zeit stammen die ersten transportablen Sammlungs-Schränke und Kisten für Informations- und Unterrichtszwecke.

Weitere interessante Informationen und Facetten des historischen Museumskoffers finden Sie auf der Webseite der Universität Paderborn.

Quellen:

Universität Bamberg (2019). „Digitaler Museumskoffer

Ströter-Bender, J., Universität Paderborn (Hrsg.) (2017). Die Museumskoffer an der Universität Paderborn. Webseite abgerufen am 25.11.2020

Museums- und Entdeckerkoffer: Die Webseite bietet Anregungen zur Koffergestaltung und verlinkt auf etliche Kofferangebote, die zur Ausleihe zur Verfügung stehen. www.museumskoffer.de

Wie sicher sind Museen in  Zeiten der Pandemie?

Wie bewerten Besucherinnen und Besucher ihre empfundene Sicherheit und die wahrgenommenen Einschränkungen bei einem Museumsbesuch? Dieser Frage ging eine Studie der Leibniz-Kooperation „Museen meet Bildungsforschung“ nach. Die Antworten geben Auskunft darüber, welche Vorkehrungen Museen treffen können, um Besuche während der Pandemie angenehmer zu gestalten.

Im DIE-Brief Nummer 7 erhalten Sie eine Zusammenfassung der Studienergebnisse.

Offene Museen während der Pandemie

Das Deutsche  Institut für  Erwachsenenbildung  veröffentlichte die  Ergebnisse einer Online-Erhebung zur Wiedereröffnung der acht Leibniz-Forschungsmuseen nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020. Die Ergebnisse zeigen: die umgesetzten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz vermitteln in Teilen zwar ein Gefühl der Sicherheit bzgl. der Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus, werden zuweilen aber auch als einschränkend wahrgenommen. Der Ergebnisbericht ist online verfügbar.

Lassen Sie sich inspirieren: Kunst und Kultur als OER

- Blog

Lassen Sie sich inspirieren: Kunst und Kultur als OER
Gerade mit offenen Daten im Bereich von Kunst und Kultur entstehen neue und inspirierende Werke. Museen und Online-Sammlungen stellen Digitalisate immer häufiger zur freien Nutzung bereit und laden dazu ein, aus den offenen Daten neue Projekte zu erschaffen. Das Team OERinfo listet in dem Beitrag Möglichkeiten zur Nutzung von Werken aus Kunst und Kultur auf, die unter freier Lizenz als OER zur Verfügung stehen.
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Wie taucht man in ein Bild ein?

Das Dalí Museum in Sankt Petersburg (Florida) erschuf mit  „Dreams of Dalí“  ein VR-Erlebnis auf Basis des Bildes „Archaeological Reminiscence of Millet’s Angelus“ von dem wohl bekanntesten Vertreter des Surrealismus Salvador Dali. 

„Dreams of Dalí“ ist kostenlos über den Oculus Store und Steam für Oculus Rift sowie HTC Vive erhältlich. Das folgende 360-Grad-Video sowie weitere Varianten sind auf Youtube zu finden.

Kulturerbe

Europäisches Jahr des Kulturerbes

- Blog

Europäisches Jahr des Kulturerbes
Unter dem Motto „Unser Erbe: Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft“ startete das „Europäische Jahr des Kulturerbes“. Ziel der Kommission ist es, mehr Menschen für das europäische Kulturerbe zu begeistern. Das ganze Jahr (2018) über soll in einer Vielzahl von Veranstaltungen in allen EU-Ländern ein Gefühl der Zugehörigkeit zu dem gemeinsamen europäischen Raum vermittelt werden. Doch was bedeutet „Kulturerbe“?
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Kulturelles Erbe: Kompetenzrahmen und Toolkit für die professionelle Entwicklung von Planenden

- Blog

Kulturelles Erbe: Kompetenzrahmen und Toolkit für die professionelle Entwicklung von Planenden
Die Partner des Erasmus+-Projekts DELPHI präsentierten bei der Abschlusskonferenz  rund 70 Interessierten online die Projektergebnisse: einen Qualifikationsrahmen für Heritage Planner, der sich an den Stufen der Kompetenzentwicklung des European Qualification Framework (EQF) orientiert und ein Trainings-Toolkit mit Modulen zum Kompetenzerwerb. Außerdem wurden praktische Konzepte für die Kulturerbevermittlung vorgestellt, die Teilnehmende während des von den DELPHI-Partnern durchgeführten Kurses entwickelten.
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Zollverein

Die Zeche Zollverein bietet auf der Webseite  eine digitale Schnitzeljagd  über das Welterbe. Mit dem Smartphone das Kulturerbe entdecken.

Eine Handlungsanleitung zur Erstellung einer digitalen Schnitzeljagd finden Sie unter Materialien.

Baukultur

Bundesstiftung Baukultur

Die Bundesstiftung Baukultur richtet sich zum einen an Akteure, die bereits Kindern und Jugendliche an das Thema Baukultur heran führen, und zum anderen bietet sie auf dem Online-Portal „Baukulturelle Bildung“ eine Möglichkeit zum Austausch. Dieses Portal hat zum Ziel,  Angebote sichtbar zu machen, Informationen zugänglich zu gestalten und den Austausch sowie die Nachahmung zu fördern. Interessenten finden Ansprechpartner vor Ort, schulische sowie außerschulische Aktivitäten, Literatur, Fortbildungsangebote und Lernmaterialien.

Hier gelangen Sie zu dem Internetauftritt der Bundesstiftung Baukultur und dem Online-Portal „Baukulturelle Bildung“.

Baukultur Nordrhein-Westfalen e.V.

Die Qualifizierung des Bauens und die Wertschätzung des Gebauten sind zentrale Bestandteile der Baukultur. Welche gesellschaftliche Bedeutung besitzt die gebaute Umwelt? Veränderungen gesellschaftlicher Werte ändern sich mit der Wandlung der Gesellschaft. Zentrale Fragen für den Auftrag von Baukultur Nordrhein-Westfalen sind daher:

  • Was sollen oder müssen unsere Städte zukünftig leisten?
  • Welche Antworten bietet die Architektur, um neuen Raumansprüche gerecht zu werden?
  • Was bedeutet Partizipation für die Baukultur?

Die Webseite Baukultur Nordrhein-Westfalen e.V. bietet Anregungen zur Vermittlung von  Baukultur. Der Verein setzt sich für die Entwicklung von Themen, von Ausstellungen und Projekten, die Organisation von Veranstaltungen sowie die Unterstützung von Projekten ein.

Mobiles Baukunstmuseum

Mit dem Museum der Baukultur vermittelt der Verein anschaulich für Fachleute und die breite Öffentlichkeit das Thema Baukultur. Die Ausstellungen thematisieren Architektur, Stadt- und Landschaftsgestaltung sowie Schnittstellen von Kunst und Bau. Das Besondere an den Ausstellung ist, dass hierbei nicht die Objekte ins Museum kommen, sondern das Museum kommt zu den Objekten. Das mobile Konzept eines Baukunstmuseums ist in der Welt der Museen einzigartig. Eine Übersicht über vergangene sowie geplante Ausstellungen finden Sie auf der Webseite.

Quelle: Baukultur Nordrhein-Westfalen e.V.

Literatur

Das Literarische Quartett

"Das Literarische Quartett" ist eine Veranstaltung, bei der vier  Leserinnen und Leser mit kultureller Kompetenz darüber streiten, welche Veröffentlichungen lesenswert sind, welche Bücher eine gesellschaftliche oder ästhetische Relevanz  beanspruchen dürfen – und auf welche  Lektüre verzichtet werden kann.  

Checkliste:  Fragen zur Textkritik

Bekanntestes Beispiel in Deutschland ist das Literarische Quartett im Zweiten Deutschen Fernsehen, zunächst mit dem Gründungsteam bestehend aus Marcel Reich-Ranicki, Sigrid Löffler, Helmut Karasek und Jürgen Busche.

Im Folgenden  finden  Sie zwei Videos, eins  mit einem zur Hochform auflaufenden  Reich-Ranicki und ein aktuelles Video in neuer  und wechselnder Besetzung.  Sie zeigen, dass  auch bei herber Kritik,  sich selbige ausschließlich auf das Buch richtet.  

Literarischer Salon

Die literarische Salon geht auf  gesellschaftliche Treffen für Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert zurück. Die thematischen Schwerpunkte variierten von literarischen, künstlerischen, politische und wissenschaftliche  Salons. 

Mit  Thea Dorn als Gastgeberin wandelte sich das Literarische Quartett von der klassischen Kritikerrunde zum literarischen Salon mit dem Fokus auf Literatur. Die Konstruktion bleibt  wie zuvor. Diskutiert werden  von den Gästen und der Gastgeberin jeweils vorgeschlagene Neuerscheinungen oder wieder neu aufgelegte  Klassiker.

Quelle: ZDF. Pressemappe: Das Literarische Quartett.

Theater/Oper

Virtuelles Theater

Das virtuellestheater ist die Bezeichnung einer bestimmten Herangehensweise an (perfomative) Kunst. Ziel ist es, Raum für subversive Kritik von Gegenwart und kulturelle Agilität zu schaffen. Durch Verwendung nichtlinearer Erzählformen, digitaler Medien und neuer Technik entstehen spekulative Performance-Installationen für ein gutes Leben und eine bessere Zukunft.  virtuellestheater wurde im Jahr 2015 gegründet. Hinter dem Projekt stehen sieben in Hamburg und Berlin lebenden und  arbeitenden Künstler*innen. 

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Checklisten

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