Neue Forschungsergebnisse zum Lehren und Lernen, aktuelle politische Diskussionen zu Bildungsthemen oder interessante Neuheiten für die praktische Arbeit rund um Ihre Veranstaltung: Hier finden Sie Wissenswertes aus allen Bereichen der Weiterbildungslandschaft. Wir halten Sie in drei Rubriken auf dem Laufenden: News – Blog – Forschung quergelesen.
Neben der Alltagssprache taucht in Deutschkursen für Geflüchtete immer wieder die Frage auf, Bereiche zu thematisieren, die mit ihrem erlernten Beruf, absolvierten Studium oder bereits ausgeübten Beruf zusammenhängen. Es wird der Wunsch nach einer Beschäftigung mit Fach- oder Berufssprache signalisiert. Ähnliche Signale zeigen sich auch am Büchermarkt, auch hier lassen sich zahlreiche Lehr- und Lernmaterialien mit berufssprachlichen Schwerpunkten feststellen.
Ein Interview mit Nora Ateia, die das AmBiD-Projekt entwickelt hat und koordiniert.Geflüchtete Medizinerinnen und Mediziner, die in Deutschland praktizieren wollen, brauchen nicht nur das medizinische Fachvokabular. Sie müssen auch das deutsche Gesundheits- und Kliniksystem kennen lernen. Das AmBiD-Projekt vermittelt Tandempartnerschaften zwischen den Geflüchteten und deutschen Medizinern. Diese wiederum werden für den Umgang mit Patienten mit Migrationshintergrund geschult. Arabisch für den medizinischen Bereich – ein interkultureller Dialogleitfaden (AmBiD) ist ein interdisziplinäres Projekt an der Universität Tübingen. Es ist aus einem Sprachtandemprojekt für Geflüchtete in der Abteilung Orient- und Islamwissenschaft hervorgegangen.
„Wir sagen heute "auf Wiedersehen" zu Laith. Er kann ab nächster Woche einen Integrationskurs besuchen.“ „Oh, schön! Ich auch?“ „Nein. Laith kommt aus dem Irak. Er hat eine gute Bleibeperspektive. Du kommst aus Gambia. Du musst leider auf die Entscheidung im Asylverfahren warten.“
Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung lädt alle Lehrenden aus der Erwachsenenbildung und Weiterbildung dazu ein, an einer Umfrage zum Thema „Offene Bildungsmaterialien (OER)“ teilzunehmen.
Sprachen lernen geschieht nicht nur im Klassenzimmer. Gerade Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter haben die Freiheit, Dinge vor Ort, gemeinsam mit den Lernenden, zu erfahren. Empfehlungen, wie man Exkursionen sprachlich ergiebig gestalten kann, finden Sie in diesem Beitrag.
In diesem Video giWeniger wert mit „schlechter Bleibeperspektive"?bt Gudrun Schlosser, Koordinatorin der Freiwilligendeutschkurse für Asylwerberinnen und Asylwerber im Caritas Bildungszentrum Wien, Auskunft darüber, welchen Ansatz ihre Einrichtung bei der Organisation und Unterstützung der Freiwilligengruppe verfolgt, worin sie die besondere Qualität der Einrichtung erkennt und welches Entwicklungsvorhaben sie aktuell verfolgt. Sie ist offen für Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen.
„Wenn ich nur ein einziges Buch für meinen Sprachkurs auswählen darf, dann ist es ein Buch über die jeweilige Muttersprache meiner Teilnehmenden", meint die Vorarlberger Mathematikerin und ehrenamtliche Sprachbegleiterin Marlis Schedler. Sie erklärt in ihrem Beitrag, was es bringt, sich mit diesen Sprachen auseinanderzusetzen.
Walter Noser von Liechtenstein Languages stellt im Gespräch mit wb-web eine Sprachlernmethode vor, die im Füchtlingsbereich im gesamten deutschsprachigen Raum immer mehr Anhänger findet.
In diesem Video geben Rico Ehren, Christin Mehlich und Silke Persicke Auskunft über die Dresdner Initiative DAMF (Deutschkurse Asyl Migration Flucht). Worin liegt die Besonderheit der Initiative und welches Entwicklungsvorhaben verfolgt das Team aktuell? DAMF passt sein Angebot an eine veränderte Nachfrage an und wünscht sich eine bessere Vernetzung mit anderen Projekten.
Einordnung der Sprachniveaus von A1 bis C2 im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS)„Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2“ oder „A1“ hört bzw. liest man oft, wenn es um das Thema Integration geht. Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter? Es sind die ersten beiden Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS), der auf sechs Ebenen beschreibt, was es genau heißt, „ein bisschen“ oder „mit einigen Vorkenntnissen“ oder „sehr gut“ Deutsch beziehungsweise eine andere europäische Sprache zu können.