Deutsch lernen von Anfang an

Folge 2 des Dossiers "Sprachbegleitung einfach machen!"

Die zweite Folge des Dossiers bringt einen weiteren Überblick über gute Materialquellen,  liefert Basisinformationen - beispielsweise zu GERS, dem europäischen Sprachrahmen -  und zeigt, wie mit Lernbarrieren oder Heterogenität in Gruppen umgegangen werden kann. Sehenswert sind auch zwei Videobeiträge von Ehrenamtlichen-Institutionen, in denen sie Auskunft über ihre besonderen Stärken, Entwicklungsvorhaben und Vernetzungswünsche geben.

Das Bild zeigt Arbeitsmaterial auf dem Fußboden innerhalb eines Stuhlkreises.

Gruppenarbeit (Bild: fsHH / pixabay.com, CC0)

Blog- und Newsbeiträge

Was bedeutet „Deutschkenntnisse Niveau A2“?

Das Bild zeigt ein Regal mit Kaffeedosen

Einordnung der Sprachniveaus von A1 bis C2 im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS)

„Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2“ oder „A1“ hört bzw. liest man oft, wenn es um das Thema Integration geht. Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter? Es sind die ersten beiden Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS), der auf sechs Ebenen beschreibt, was es genau heißt, „ein bisschen“ oder „mit einigen Vorkenntnissen“ oder „sehr gut“ Deutsch beziehungsweise eine andere europäische Sprache zu können.

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Soll ich mich jetzt auch noch mit Arabisch und Dari beschäftigen?

Das Bild zeigt eine Kursleiterin im Unterricht.

„Wenn ich nur ein einziges Buch für meinen Sprachkurs auswählen darf, dann ist es ein Buch über die jeweilige Muttersprache meiner Teilnehmenden", meint die Vorarlberger Mathematikerin und ehrenamtliche Sprachbegleiterin Marlis Schedler. Sie erklärt in ihrem Beitrag, was es bringt, sich mit diesen Sprachen auseinanderzusetzen.   

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Goethe-Institut: Angebote für Flüchtlinge

Das Bild zeigt ein gefülltes Bücherregal.

Mit einem Selbstlernkurs, der App Ankommen und einem Sprachführer richtet sich das Goethe-Institut an Geflüchtete, die neu in Deutschland angekommen sind und Deutsch lernen möchten. Neben den bereits bestehenden Apps und kostenlosen Online-Übungen für Deutschlernende hat das Goethe-Institut mehrere Angebote speziell für Geflüchtete im Programm. 

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Zum Willkommen: offene Plattform für DaF-/DaZ-Materialien

Das Bild "CO work" steht für Collaborate Work.

Das Portal ZUM-Willkommen.de sammelt Materialien für den Deutschunterricht mit Geflüchteten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Inhalten, die als Open Educational Resources (OER) frei zur Verfügung gestellt werden. Die Initiatoren Karl Kirst und Ralf Klötke riefen während ihres Vortrags bei der DaFWEBKON 2016 dazu auf, sich am Projekt zu beteiligen.

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Ein Teil der Willkommenskultur

Das Logo des "Refugee Phrase Book"

Auf „Refugee Phrasebook“ werden Phrasen, Vokabeln und Links für Geflüchtete und Helfer in deren Sprachen zusammengestellt. Viele engagierte Freiwillige haben die Wörter und Redewendungen zur ersten Orientierung sowie zu medizinischen und juristischen Themen in bis zu 44 Sprachen übersetzt. Ein festes Team verwaltet die Dokumente, sämtliche Materialien sind unter einer offenen Lizenz verfügbar. Ein Interview mit Dr. Markus Neuschäfer, der „Refugee Phrasebook“ mit aufgebaut hat, über den Verlauf und die Ziele des Projekts.

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Multimedial Deutsch lernen mit der Deutschen Welle

Die Grafik zeigt die Icons verschiedener Medien.

„Das Lehrbuch war gestern“ – mit dieser provokanten Aussage wirbt die Deutsche Welle für ihre Online-Angebote zum Deutschlernen. Bei der DaFWEBKON 2016 (Webkonferenz für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache) stellten Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Welle drei multimediale Sprachlernprogramme vor, die sowohl zum Selbststudium als auch im Unterricht eingesetzt werden können.

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Caritas Bildungszentrum setzt auf Stabilität der Kursleitendengruppe

Das Bild zeigt eine Sprachlernklasse.

In diesem Video gibt Gudrun Schlosser, Koordinatorin der Freiwilligendeutschkurse für Asylwerberinnen und Asylwerber im Caritas Bildungszentrum Wien, Auskunft darüber, welchen Ansatz ihre Einrichtung bei der Organisation und Unterstützung der Freiwilligengruppe verfolgt, worin sie die besondere Qualität der Einrichtung erkennt und welches Entwicklungsvorhaben sie aktuell verfolgt. Sie ist offen für Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen.

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Video:  Dresdner Initiative DAMF setzt auf Qualifizierung und Vernetzung

Das Bild zeigt einen Screenshot aus dem Video.

In diesem Video geben Rico Ehren, Christin Mehlich und Silke Persicke Auskunft über die Dresdner Initiative DAMF (Deutschkurse Asyl Migration Flucht). Worin liegt die Besonderheit der Initiative und welches Entwicklungsvorhaben verfolgt das Team aktuell? DAMF passt sein Angebot an eine veränderte Nachfrage an und wünscht sich eine bessere Vernetzung mit anderen Projekten.

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Wissensbausteine

Binnendifferenzierung

Das Bild zeigt bunte Gartenstühle.

In jeder Veranstaltung der Erwachsenen- und Weiterbildung finden Lehrende Menschen vor, die unterschiedliches Vorwissen, unterschiedliche Interessen und eine unterschiedliche Motivation für den Kurs oder das Seminar mitbringen. Mit standarisierten, für alle Teilnehmenden gleich gestalteten Inhalten und Lernzielen kommt man da als Lehrender nicht weiter, man muss differenzieren. Das gilt nicht nur für die Gruppe der Geringqualifizierten, auf die in diesem Wissensbaustein der Schwerpunkt gelegt wird.

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Heterogene Lerngruppen

viele Menschen in farblich unterschiedlichen Hemden in Gruppen

Der Begriff „Vielfalt“ hat Konjunktur – ob in Unternehmen, Schulen, Familien oder unserer Gesellschaft als Ganzes. Der Trend hin zur Individualisierung erfordert von allen gesellschaftlichen Institutionen mehr Flexibilität und einen Abschied vom Denken in Schablonen. Auch die Erwachsenen- und Weiterbildung muss sich dieser Herausforderung stellen und auf die zunehmende Heterogenität ihrer Teilnehmerschaft eine Antwort finden.

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Handlungsanleitungen

Erfahrungsberichte

Linkliste

Checklisten

Buchvorstellung


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Bildungsarbeit mit erwachsenen Flüchtlingen

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Erwachsenenbildung als Flüchtlingshilfe:  Volkshochschulen, Anbieter von Sprachkursen, Bildungsberatungsstellen –  Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind mit der großen Zahl neu angekommener Menschen direkt konfrontiert. Geht es um Ansätze zur Integration, fallen immer wieder die Stichworte „Sprache“ und „Bildung“ als Schlüssel für ein schnelles und sozialverträgliches Ankommen der Menschen in der neuen Umgebung. Wie reagieren die Akteure der Erwachsenenbildung auf diese Herausforderung? Welche Lösungsansätze haben Sie bereits entwickelt? Und wie sieht die Situation in der Praxis, in den Einrichtungen aus? wb-web versucht einen Überblick.

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Lernort

Lesender Mann in Gartenstuhl

Wo passiert Lernen? In einem zugigen, schlecht beleuchteten Klassenraum, in der Straßenbahn mit dem Buch auf den Knien, zwischen den unendlichen Buchreihen einer Bibliothek, in der App auf dem Smartphone – oder doch eigentlich nur im Kopf des Lernenden selbst? Auf die Frage nach dem Ort oder dem Raum des Lernens gibt es viele Antworten. Die interessantesten und wichtigsten für Weiterbildnerinnen und Weiterbildner fasst dieser Wissensbaustein zusammen.

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