Open Educational Resources (OER)

Folge 1 des Dossiers "Digitalisierung in der Erwachsenenbildung"

Computer erleichtern das Arbeitsleben ungemein, schnell ist ein Text erstellt, kopiert, weitergeschickt. So weit - so gut. Aber nicht jeden Text, den ich kopiere, darf ich als Trainerin oder Kursleiter beliebig oft an meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitergeben. Weder als Ausdruck noch in digitaler Form. Damit Lehrende nicht ständig Gefahr laufen, die Grenzen des Urheberrechts zu überschreiten, gibt es die sogenannten Open Educational Resources, kurz OER. Das sind offene, also frei verfügbare Bildungsressourcen, die unter bestimmten Bedingungen genutzt, weitergegeben und verändert werden dürfen. Wie man OER findet, wie man sie in Lernarrangements einsetzen kann und was es dabei zu beachten gibt, ist Thema dieser Folge des Dossiers "Digitalisierung in der Erwachsenenbildung". Ein Wissensbaustein klärt Grundsätzliches zum Thema, verschiedene Materialien helfen bei der Umsetzung in die Praxis der Erwachsenenbildung.

Open Educational Resources

Wer die eigenen Seminarunterlagen, Handouts oder Online-Materialien nicht immer von Grund auf neu erfinden will, der findet im Internet einen riesigen Fundus an Inhalten. So kann man zum Beispiel die eigenen Materialien mit Fotos und Zeichnungen bebildern. Oder man übernimmt die Texte Dritter, wenn sie gut zum Thema passen. Doch Materialien aus dem Internet und das Urheberrecht – das ist nicht unbedingt eine Liebesbeziehung. Frei lizenzierte Materialien, sogenannte Open Educational Resources (OER) versprechen hier praktische Erleichterungen – und vielleicht sogar neue Formen der kollegialen Zusammenarbeit.

Zum Wissensbaustein

Das Material zum Dossier


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