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Methoden – ausprobiert und für gut befunden

Kennen Sie das auch? Sie bereiten einen neuen Kurs oder ein Seminar vor und wünschen sich, mal wieder etwas Neues auszuprobieren? Sie durchforsten das Internet nach neuen innovativen Methoden? Sie lesen zahlreiche Methodenbeschreibungen und nehmen dann doch wieder die gute alte Gruppenarbeitsmethode, die Sie schon so oft benutzt haben. Warum ist das eigentlich so?

Im Internet findet man viele Seiten, auf denen Methoden beschrieben werden. Sie sollen als Anregung für Lehrkräfte dienen, sie ermuntern, mal etwas Neues auszuprobieren. Die Beschreibungen im Netz oder in einschlägiger Fachliteratur sind nicht unverständlich oder zu kompliziert zu lesen. Aber trotzdem ist man schnell dabei, sie abzutun, weil sie „nicht in die berufliche/politische/konfessionelle … Bildung passen”, oder sie „zu aufwendig” sind oder man einfach den Nutzen für die eigene Veranstaltung nicht erkennen kann. Am schönsten wäre es vielleicht, wenn man die Methode schon mal selber, vielleicht sogar mit kollegialem Feedback, ausprobieren könnte. Das geht aber nicht immer, weil einem dazu die Kollegen fehlen. Was nun?

Im Dossier „Methodenkorb“ gibt es die Top-Methoden unserer Nutzerinnen und Nutzer, in der wir zu jeder Methode eine Handlungsanleitung und einen Erfahrungsbericht liefern. Praktikerinnen und Praktiker aus der Erwachsenen- und Weiterbildung schildern hier ihre „Lieblingsmethode“. Sie beschreiben, wofür man sie benutzen kann und was sie so wertvoll macht. Außerdem geben wir Ihnen Hinweise, wann man die Methode im Seminargeschehen nutzen kann und welche weitere Methode sich sinnvoll anschließen würde. Leben haucht der Methode aber die Praktikerin ein, von der sie ausprobiert und für gut befunden wurde. So hat man sie am Ende nicht selber erlebt, bekommt aber hoffentlich Lust dazu, sie selber einzusetzen.

Sehen Sie es einfach an wie das Angebot auf einem Markt – was Sie aktuell für Ihr „Rezept“ brauchen, packen Sie in Ihren Korb – was Sie nicht brauchen können, lassen Sie liegen.

Marktstand mit Obst

Nehmen Sie aus dem Angebot, was Sie mögen - den Rest lassen Sie liegen. (Bild: Markt in Aracaju/Nico Kaiser,/flickr.com, CC BY 2.0)


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