Planung von Sozialformen
Die Frage nach der Sozialform für die Kurskonzeption klärt, in welchen funktionalen Kontexten die Teilnehmenden einander zugeordnet werden. Welche Formen Sie für welche Phase in Ihrer Veranstaltung wählen, hängt von mehreren Faktoren ab. Diese Checkliste hilft Ihnen bei der Entscheidung:
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Das Kritikgespräch bei Konflikten
Ein Teilnehmer redet ohne die anderen zu Wort kommen zu lassen, eine Teilnehmerin ignoriert Fragen der Kursleitung, zwei andere führen „Privatgespräche“. Bei solchen Problemen sollte die Kursleitung ein Vier-Augen-Gespräch zur Klärung suchen. Will sie dabei keine Verhandlung mit offenem Ergebnis führen, sondern eine Verhaltensänderung beim Teilnehmer erreichen, sollte sie sich an...
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Das umschreibende Zuhören
Das umschreibende Zuhören ist eine Form des Zuhörens, bei dem der Zuhörer das von einem Sprecher gerade Gesagte mit eigenen Worten wiedergibt. Im Gegensatz zum aktiven Zuhören, bei dem die mit dem Sprechen verbundenen Gefühle des Sprechers im Mittelpunkt der Rückmeldung an den Sprecher stehen, geht es beim umschreibenden Zuhören um den Inhalt bzw. den sachlichen Gehalt einer Äußerung.
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Reframing und Inhaltsreframing
Reframing oder deutsch Umdeutung ist eine Technik aus der Systemischen Familientherapie, die von Virginia Satir und Milton H. Erickson entwickelt wurde. Beim Reframing wird eine Situation umgedeutet, indem sie in einem anderen Rahmen gesehen wird. Inhaltsreframing ist eine effektive Methode, um die Kommunikation im Kurs zu verbessern. Insbesondere bei Konflikten ist es für Kursleitende...
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Konflikte durch Übertragungen und Projektionen
Bei Unsicherheit setzen Menschen besonders gern ein „Pokerface“ auf. So ist die Anfangssituation in einer Veranstaltung die Stunde der Fassade. Gleichzeitig sind Gefühle wie Neugier, Angst vor der Blamage oder Versagensängste in besonderem Maße aktiviert. Diese unterdrückten Gefühle und die Fremdheit sind ein Nährboden für Übertragungen. Wie Sie als Kursleitende damit umgehen...
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Kontrollierter Dialog
Der kontrollierte Dialog ist ein wechselseitiges Gespräch zwischen zwei Partnern in Anwesenheit eines Beobachters, bei dem nach klar vereinbarten Regeln jeder der beiden Beteiligten sowohl Hörer als auch Sprecher sein kann. Er eignet sich insbesondere, wenn bei sehr umstrittenen Themen die Gesprächsatmosphäre hitzig und unsachlich wird.
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Mit peinlichen Situationen umgehen
Der Beginn eines Seminars ist in der Regel von Förmlichkeit und Zurückhaltung geprägt. Trotzdem gibt es gelegentlich Teilnehmende, die die neue Gruppe spontan mit emotionaler Expressivität, großer Betroffenheit oder demonstrativer Intoleranz vor eine als peinlich empfundene Situation stellen.
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Veranschaulichungen: Ein Bild sagt mehr …
Das gilt auch für die Kommunikation in der Erwachsenenbildung: Die Gedächtnisleistung wird verbessert, wenn Gedanken mit Bildern verknüpft werden. Visuelles Material und bildliche Darstellungen werden dauerhafter gespeichert als sprachliche Inhalte: Bilder behalten wir besser als Begriffe. Es ist bekannt, dass Anschauungsmaterial wie Bilder, Graphiken usw. den Lernprozess unterstützen....
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Schweigen vermeiden
„Wer möchte als Erster etwas dazu sagen?“ – auf eine solche Frage herrscht in Kursen oft tiefes und langanhaltendes Schweigen. Alle Beteiligten empfinden diese Momente als unangenehm. Auf die Kursleiterin oder den Kursleiter kann eine solche Lage verunsichernd wirken. Welche Ursachen es dafür geben mag, wenn niemand in der Gruppe das Wort ergreift, und wie Sie diesen Momenten...
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Konfliktecken
Ein konstruktiver und kreativer Umgang mit Störungen und Konflikten hilft, den Wert und das Potenzial von Differenzen deutlich zu machen. Die folgende Methode kann präventiv im Kurs Einsatz finden.
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