Handlungsanleitung

Partnerinterview und Partnervorstellung

Partnerinterviews sind beliebt für die Kennenlernphase. Wir zeigen hier Varianten auf, die möglich sind – mit und ohne Partner oder Partnerin. Je nachdem, welches Ziel Sie mit der Methode verfolgen (lockeres Kennenlernen untereinander oder erste Hinweise auf Interessen und Vorerfahrungen) empfehlen wir unterschiedliche Varianten.

Im Partnerinterview tauschen sich je zwei Teilnehmende aus und stellen sich anschließend gegenseitig der Gruppe vor.

Die Teilnehmenden finden sich jeweils paarweise zusammen. Dies kann frei geschehen mit einem Partner nach Wahl oder durch Zuordnungen. Für die Zuordnung verteilt der Kursleitende Zettel mit Nummern, Symbolen oder halbierten Sprichwörtern oder lässt aus einer Box oder einem Sack Zettel ziehen.

Im Partnerinterview erkundigen sich die Teilnehmenden z.B. nach Name, Beruf, Familie, Hobby, vielleicht nach einzigartigen Lebensereignissen und den Erwartungen an den Kurs.

Anschließend stellen die Gesprächspartner sich gegenseitig im Plenum vor. Zum Abschluss werden die verschiedenen Erwartungen diskutiert und als Übergang zu den Kursinhalten genutzt.

Vergessen Sie nicht, die Bilder anschließend an eine Wand im Raum aufzuhängen. 

Variante A

Jeder malt zunächst – unter moderatem Zeitdruck – ein Bild vom Gegenüber. Auf diesem Bild werden Name und Stichworte aus dem Gespräch notiert. Das dient einmal zur Visualisierung für alle anderen, aber auch als Hilfe für die anschließende gegenseitige Vorstellung.

Variante B

Statt sich gegenseitig zu zeichnen, malt jede Person ihr eigenes Bild, was nicht zwangsläufig ein Portrait sein muss. Es können auch Symbole für Hobbies oder Interessen gezeichnet werden. Diese Variante hat den Vorteil, dass man die Bilder auch mit der passenden Person verknüpft. Bei Variante A kann es passieren, dass man als Lehrende die Bilder mit den Vortragenden verknüpft. Weiterhin können sich die Teilnehmenden oft präziser vorstellen, als andere Personen. Es hängt also auch davon ab, welches Ziel man mit der Methode verfolgt – eine kurzweilige Vorstellung und gegenseitiges Kennenlernen, oder erste Hinweise auf Erwartungen und Vorerfahrungen als Anhaltspunkt für den weiteren Kursverlauf.



Quelle

Geißler, K. (2005). Anfangssituationen (10. Aufl.). Weinheim und Basel: Beltz.


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