KI generiert: Das Bild enthält den Text "Zugänge zu finanzieller Bildung für vulnerable Zielgruppen" auf einem dunkelroten Hintergrund. Unten links ist das Logo von "zufin" zu sehen.

Das Projekt Zufin untersucht Gelingensbedingungen für erfolgreiche Zugänge zu finanzieller Bildung. Dazu werden passgenaue Lernangebote für drei ausgewählte vulnerable Zielgruppen konzipiert, neue Wege der Ansprache erprobt und (digitale) Fortbildungsformate für Planende und Lehrende entwickelt. Alle Schritte werden wissenschaftlich begleitet. Ziel ist die finanzielle Bildung im Bereich der Erwachsenenbildung zu etablieren und die gesellschaftliche Teilhabe dieser Zielgruppen zu stärken.

Online Umfrage im Projekt Zufin

Im Rahmen des Projekts   „Zugänge zu finanzieller Bildung für vulnerable Zielgruppen“  (Zufin)  findet derzeit eine bundesweite Bedarfserhebung statt. Ziel ist es, passgenaue digitale Fortbildungsangebote für Personen zu entwickeln, die Bildungsangebote im Bereich finanzielle  (Grund-)Bildung  planen oder durchführen   – beispielsweise in der Erwachsenenbildung, Schuldner- und Verbraucherberatung oder in weiteren Handlungsfeldern  der finanziellen (Grund-)Bildung. 

Um zukünftige  Fortbildungsangebote  genau auf Ihre  Bedarfe  und die Praxis vor Ort abstimmen zu können, sind Sie herzlich zur Teilnahme an einer Online-Umfrage eingeladen.  

Zielgruppe der Umfrage:  Alle, die Lernangebote  zur  finanziellen  Bildung  entwickeln  und durchführen  (wollen)

Über diesen  Link  gelangen Sie zur Umfrage:  https://s2survey.net/zufin_umfrage2/ 

 Eine Bearbeitung ist bis zum  06.04.2026  möglich. 

Worum geht es in Zufin?

Viele Menschen haben bislang kaum Zugang zu Angeboten finanzieller Bildung – zum Beispiel,  weil passende Lernangebote fehlen. 

Das Projekt Zufin setzt genau hier an: Es entwickelt neue Wege, wie besonders benachteiligte Zielgruppen erreicht und für Lernangebote gewonnen werden können. Dabei werden die theoretischen und didaktischen Grundlagen der CurVe-Projekte genutzt. Das Projekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie "Finanzielle Bildung" vom BMBFSFJ gefördert und wird vom Metavorhaben  MetaFin begleitet.

Das Projekt wird gemeinsam im Verbund mit dem institut für finanzdienstleistungen e. V. (iff) durchgeführt. Kooperationspartner ist die Verbraucherzentrale NRW.  Bei der Umsetzung der Lernangebote werden verschiedene Praxisakteure eingebunden. 

Was sind die Ziele?

  • Angebote entwickeln: In drei Modellregionen entstehen gemeinsam mit Praxispartner*innen modellhafte Lernangebote für drei ausgewählte Zielgruppen und werden wissenschaftlich erprobt.
  • Zugänge analysieren: Niedrigschwellige Angebote zur finanziellen Bildung und neue Wege der Ansprache können Zugangsbarrieren abbauen.
  • Fachkräfte stärken: Lehrende und Programmplanende erhalten praxisnahe Fortbildungen und Materialien.
  • Nachhaltigkeit sichern: Offene Materialien (OER) werden dauerhaft und kostenlos auf wb-web und im EULE-Lernbereich zur Verfügung gestellt.

Wer profitiert?

Zielgruppen der Lernangebote zu finanzieller Bildung sind Frauen und Alleinerziehende, Zugewanderte und Geflüchtete sowie gering literalisierte Erwachsene. Dabei geht es vor allem um Personen mit niedrigem Einkommen und geringer Bildung. 
Gleichzeitig profitieren Lehrkräfte, Programmplanende und Beratende, die künftig leichter passgenaue Angebote planen und umsetzen können.

Was ist geplant?

  • Vernetzungsworkshops in Modellregionen: Lokale Akteure zum Beispiel aus den Bereichen Bildung, Soziale Arbeit und Verbraucherschutz entwickeln gemeinsam neue Konzepte.
  • Forschung: Gelingensbedingungen finanzieller Bildung:  Kompetenz- und Fortbildungsbedarfe der Planenden und Lehrenden, Ansprachestrategien für verschiedene Zielgruppen und Angebotsformate, Kooperation zwischen Stakeholdern
  • Professionalisierung: Bereitstellung von Lehr-Lern-Materialien und Entwicklung von digitalen Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte und Programmplanende.

Publikationen