Lars Kilian
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35. Folge potenziaLLL: Erwartungen an und Wirkungen von politischer Bildung
Lars Kilian spricht mit Ina Bielenberg (Mitherausgeberin der Reihe "Non-formale Politische Bildung" und Geschäftsführerin des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten), Dr. Helle Becker (Gründerin und Geschäftsführerin von Transfer für Bildung e.V. mit der Transferstelle Politische Bildung und der Fachstelle Politische Bildung) und Marcel Hanseck (Wissenschaftlicher Referent der Fachstelle Politische Bildung) darüber, warum die Wirkungsmessung von politischer Bildung so schwierig ist und wie diese trotzdem sichtbar gemacht werden kann.
Hintergrund des Gesprächs ist das Papier "Gegenstandsangemessene Wirkungsevaluation in Demokratieförderung und nonformaler politischer Bildung", welches von Marcel Hansek, Helle Becker und Dirk Posenau erstellt und von Transfer für Bildung e.V. 2026 herausgegeben wurde. Es ordnet die die Evaluationsmethodik von „Demokratie leben!“ wissenschaftlich ein und unterstützt so die Auseinandersetzung mit Wirkungsfragen in der politischen Bildung.
Folgenden Fragen geht der Podcast nach:
- Was hat politische Bildung in den letzten Jahrzehnten geleistet?
- Wie ist der Bildungsauftrag politischer Bildung in der heutigen Zeit?
- Gibt es einen versteckten Auftrag, den politische Bildung erfüllen sollte und wie geht die Praxis damit um?
- Warum werden die Ebenen der parlamentarischen Haushaltskontrolle und der Programmpolitik in dem Papier differenziert?
- Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Wirkungsmessung politischer Bildung?
- Welches Potenzial hat politische Bildung in der heutigen Zeit?
Das Papier "Gegenstandsangemessene Wirkungsevaluation in Demokratieförderung und nonformaler politische Bildung" kann als Kurzfassung und Langfassung kostenfrei heruntergeladen werden. wb-web hat das Paper ebenfalls in der Rubrik Forschung quergelesen besprochen.
Weitere Informationen über den Transfer für Bildung e.V.
Weitere Informationen über den Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V.
Politische Erwachsenenbildung
Politische Erwachsenenbildung ist keine Überzeugungsarbeit von Lehrenden. Sie verfolgt das Ziel, das Verständnis von Demokratie und Menschenrechten zu fördern. So betont Andreas Voßkuhle, "dass es in der politischen Bildung nicht um die Pflege von Gesinnungen, sondern um die Entwicklung von politischer Urteilskraft geht: Entscheidend ist das Einüben der Unterscheidung von Fakten und Wertungen." Im Dossier Politische Erwachsenenbildung stellt wb-web in einzelnen Folgen verschiedene Aspekte der Politischen Erwachsenenbildung vor.