Handlungsanleitung

Ideenkorb – eine Methode aus dem Züricher Ressourcen-Modell

Der Ideenkorb ist eine Methode, die man immer dann nutzt, wenn man Klarheit über ein Ziel bzw. die eigenen Möglichkeiten der Zielerreichung gewinnen möchte. Sie beinhaltet Bildbetrachtungs- und Brainstormingelemente sowie Phasen der Einzelarbeit. Ziel im Sinne dieser Methode kann alles sein, was jemand entscheiden, ändern oder erreichen möchte. Man kann den Ideenkorb auch einsetzen, wenn es um die Frage geht, was die Teilnehmenden lernen wollen, welche Themen für sie persönlich anschlussfähig sind.

Ablauf

Die Teilnehmenden erhalten den Auftrag, sich bewusst auf ihr gewünschtes Ziel, z. B. „besseres Konfliktmanagement“ oder „mein berufliches Ziel“ zu konzentrieren.

Dazu sollen sie dann aus einem Angebot von Bildern, die auf dem Boden so ausgelegt wurden, dass man durch die Auswahl „spazieren“ kann, ein Bild auswählen. Auswahlkriterium ist ein eindeutig positiver Impuls, eine Art „Au ja“-Gefühl, das das Bild im Hinblick auf das angestrebte Ziel auslöst. Besonders wichtig ist hier, dass die Bilder nicht aufgrund einer rationalen Begründung ausgewählt werden, sondern aus dem Bauch heraus ein Bild gewählt wird, das die Teilnehmenden anspricht.

Haben alle Teilnehmenden ihr Bild gefunden, haben sie fünf Minuten Zeit, in einer Art Brainstorming alles, was ihnen positiv zu dem Bild einfällt, auf Karten zu notieren, pro Gedanke eine Karte. Hier ist es wichtig, die Teilnehmenden darauf hinzuweisen, dass wie beim Brainstorming die Ideen und Assoziationen nicht rational bewertet und gefiltert, sondern einfach gesammelt werden.


Quellen

Quellen: Storch, M. & Krause, F. (2015). Selbstmanagement – ressourcenorientiert. Grundlagen und Trainingsmanual für die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) (5. Aufl.). Bern: Huber.


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