Handlungsanleitung

Wordle – einfach und schnell Wortwolken erstellen

Mehr als nur eine nette Verschönerung für Präsentationen ermöglicht das gratis Online-Tool Wordle. Mit dem Web-Dienst lassen sich so genannte Wortwolken erzeugen, also Bilder, die aus nichts Anderem als Worten bestehen. Das beste daran: die verwendeten Worte sind nicht bloß zufällig gewählt, sondern entstehen durch automatisierte Textanalyse. Damit dient das Tool unterschiedlichen Zwecken, wie dem Hervorheben wichtiger Begriffe oder dem Erzeugen von Aufmerksamkeit, und kann eine praktische Hilfe sein, wenn es darum geht, eine Präsentation nicht nur optisch aufzupeppen, sondern auch gleich einen inhaltlichen Einstieg in das Thema zu schaffen.

Eine bunte Wortwolke mit den Worten „Wordle” und „Wortwolke” als größte Worte

Mit Wordle Texte analysieren, verschönern oder einen kleinen Ausblick geben: Das obige Bild ist eine Wortwolke auf Grundlage des folgenden Beitrags. (Bild Wortwolke/Anja Segschneider, CC0)

Dieser Artikel bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung von Wordle. Anhand eines konkreten Beispiels wird das Erzeugen einer Wortwolke vom Einfügen des Textes bis zum Speichern des fertigen Bildes erläutert. Dazu benötigen Sie nur Ihren Computer, einen Webbrowser mit Java-Plugin, einen Internetzugang und einen Text, den Sie analysieren möchten.

1. Das Prinzip von Wordle

Das Prinzip von Wordle ist sowohl einfach als auch praktisch: Das Tool analysiert Texte – oder ganze Webseiten – in Hinblick auf die Häufigkeit bestimmter Wörter. Je häufiger das Wort, desto größer wird es später in der Wolke dargestellt. Das Layout des Wort-Bildes kann hinterher individuell angepasst werden, zum Beispiel durch ändern der Farben. Ausgangsmaterial ist ein Text, der über einfaches Kopieren und Einfügen oder über eine Internetadresse zugänglich ist. Obwohl die Nutzeroberfläche englischsprachig ist, erkennt die Website auch deutschsprachigen Text. Der Nutzer muss sich bei Wordle nicht anmelden. Die fertige Wortwolke kann direkt als Grafikdatei heruntergeladen oder als PDF gedruckt werden.

2. Text einfügen und Wolke erstellen

Auf der Internetseite von Wordle lässt sich der Ausgangstext für die Wortwolke ganz einfach einfügen, indem man ihn entweder in das große Textfeld kopiert oder eine Internetadresse in das Feld darunter eingibt. Die zweite Variante eignet sich vor allem für Weblogs und funktioniert nicht bei jeder Webseite. Darüber hinaus kann es sich lohnen, den Text vorher aufzubereiten, damit unerwünschte Wörter nicht mitgezählt werden. Gängige Worte wie Pronomen und Artikel filtert Wordle automatisch aus der Wortwolke heraus.Im Anschluss einfach auf „Go“ oder „Submit“ klicken und schon verarbeitet Wordle den Text zu einer Wortwolke.

Screenshot der Wordle-”Create”-Seite mit einkopiertem Text. Unten links sind die Begriffe „Go” und „Submit” rot umrandet.]

Als Ausgangsmaterial einfach einen Text in das obere Feld oder eine Internetadresse in das untere Feld kopieren. (Bild: Screenshot, fällt nicht unter eine freie Lizenz)

3. Layouten

Auf der nächsten Seite erscheint bereits eine fertige Wortwolke. Diese lässt sich nun noch anpassen. Möglichkeiten zur Einstellung sind beispielsweise Sprache (unter anderem lassen sich englische Wörter herausfiltern, sodass sie nicht berücksichtigt werden), Schreibweise (zum Beispiel alle Wörter im Wordle-Bild in Großbuchstaben schreiben), Schriftart, Layout (maximale Anzahl von Wörtern im Wordle-Bild, alphabetische Reihenfolge, runde Ecken, Ausrichtung) oder Farbe

Screenshot einer Wordle-Webseite. Zu sehen ist eine bunte Wortwolke und das Dropdown-Menü mit Farbauswahl.

Das Layout kann individuell gestaltet werden. Hier zu sehen: die Farbauswahl. (Bild: Screenshot, fällt nicht unter eine freie Lizenz)

4. Speichern oder drucken

Wer mit seinem Layout zufrieden ist, kann nun seine Wortwolke entweder direkt drucken (über den Button „Print“ unten im Fenster) oder als Grafikdatei speichern („Save as PNG“ unten rechts im Fenster).

Screenshot einer Wordle-Webseite. Rechts und links unten sind die Begriffe „Print” und „Save as PNG” rot umrandet

Das Ergebnis entweder mit „Print” ausdrucken oder mit „Save as PNG” speichern. (Bild: Screenshot, fällt nicht unter eine freie Lizenz)

Das Bild oder den Druck können Sie nun nach Belieben einsetzen. Die fertige Wortwolke steht unter einer freien Lizenz, das heißt, dass der Nutzer sie für alle möglichen Zwecke verwenden kann, selbst wenn er Geld damit verdient (weitere Informationen zu freien Lizenzen gibt es in folgenden Artikeln:  Haftungsfragen im Internet – Embedding, Links, Bilder, Kommentare, Impressum (FAQ) und15 Quellen für kostenlose Seminarmaterialien). Wordle kann, muss aber nicht als Quelle genannt werden.

Alt: Eine schwarz-weiße Wortwolke aus dem Grundgesetz-Text.

Und fertig: Die Grundgesetz-Wortwolke als Grafikatei. (Bild: Wortwolke/Anja Segschneider, CC0)

CC BY SA 3.0 by Anja Segschneider für wb-web


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Martin Kehnscherper

Ich bin ja so müde.

Tristan

Danke für diese übersichtliche Anleitung. Wordle erstellt in der Tat sehr gut aussehende Wortwolken, mit denen man so einiges machen kann.

Als Alternative aus Deutschland habe ich mich für das Tool entschieden, bei dem ebenfalls frei verfügbare Wortwolken erstellt werden können.

Empfehlen kann ich die Wortwolken im Allgemeinen übrigens nicht für Gesetze, sondern auch für alle Arten von Literatur oder Texten ;-) Damit kann man tatsächlich schnell einen Überblick über ein Thema bekommen und - je nach Anwendungsbereich - auch effektiver und mehr lernen.

gijdnhiun

wo ist mein Kommentar????!!!!!

ich warte auf ne antwort....................................!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir konnten leider keinen Kommentar finden. Worum geht es denn?

Maxime

du bist komisch

Nici

friendly
nice
funny